Hotel Porto Galini.
Dieses 4 Sterne Hotel hat 135 Wohneinheiten an einem Berghang in einer gepflegten Grünanlage verteilt. Ein älteres Foto entstammt einer im Zimmer aufliegenden Hotelbeschreibung. Die Lage ist abgeschieden und es ist sehr ruhig. In der Vorsaison braucht man ein Leihauto oder ein Taxi um die Insel zu erkunden. In dieser Zeit ist die Busverbindung sehr schlecht.
Das gesamte Personal ist sehr kompetent, sehr hilfsbereit und sehr freundlich. Eigene gute Englischkenntnisse sind hier von Vorteil, obwohl auch eine deutschsprachige Rezeptionistin arbeitet. Die Sauberkeit im gesamten Hotel ist exzellent.
Gebucht hatten wir eine geräumige Wohneinheit. In den Betten konnten wir sehr gut schlafen. Auch das Bad konnte mit Sauberkeit überzeugen.
Auf einem auf den Meerblick gelegenen Balkon mit seitlich Abgedeckten zu den Nachbarn mit gegenüberliegenden Blick auf das Festland bieten sich atemberaubende Sonnenuntergänge.
Beim Frühstücksbuffet überraschte mich die Vielfalt der Eierzubereitungen: Spiegelei, pochierte Eier, selbstgekochte Eier in einem vorgestellten Gefäß und mit Rühreier.
Mein highlight vom Frühstücksbuffet war ein kleiner gebratener Pfannenkuchen von einem Koch zubereitet, den ich mit geriebenen Nüssen und Honig belegt genossen habe.
Das Abendbuffet ist ebenfalls umfangreich.
Bei einem griechischen Abend sorgten griechische Folkloretänzer für einen unterhaltsamen Abend.
Die Lautstärke war angenehm und als ruheliebende Urlauber genossen wir diesen Abend.
Das Hotel bekommt von mit eine 1+++++. Der Grund war, ich hatte meinen Schlüsselbund im Hotelsafe liegen lassen. Zu Hause angekommen konnte ich meine Wohnung nicht aufsperren. Telefonisch mit der Rezeption erklärte ich mein Problem. Eine Woche später waren meine heißgeliebten Schlüssel in meinem Briefkasten.
Die Terassenbar mit Sonnenschirmen spenden Schatten. Ein dreitrassiger Pool ist in unmittelbarer Nähe und lädt zum Abkühlen ein.
Ein großer Kräutergarten wird verwendet zum Verfeinern von den servierten Gerichten.
Auch laden sonstige Bauten zu Urlaubsaktivitäten ein.
Yoga, Kindergarten und Beachvolleyball mit drei Tennisplätzen.
Diese Hotelanlage kann ich bestens weiterempfehlen.
Mit dem Taxi nach Lefkada, ein kleines beschauliches Städtchen. Eine Hin und Rückfahrt kostet das gleiche, wie ein Tag Leihauto. Der Vorteil ist, wie in einer Großstadt, es gibt keine Parkplatzprobleme. Die kleine griechische Insel Lefkada liegt nordwestlich von der Halbinsel Pelepones. Sie ist Ziel vieler Yachturlauber. Die Hauptstadt nennt sich ebenfalls Lefkada. Am Ufer sind viele Restaurants mit Kunstobjekten. Beim Bummeln durch die gemütliche Fußgängerzone sind verschiedenste Kirchen und Denkmäler aus Marmor.
Mit einem Leihauto werden drei Tage lang die Insel nach Sehenswürdigkeiten bestaunt. Der erste Tag war der Norden.
Auf einer Schwenkbrücke können die Autos vom Festland auf die Insel fahren. Zur vollen Stunde wird die Brücke gedreht und größere Schiffe können die Insel verlassen.
Lefkada Stadt kann auf einer Umfahrungsstraße umfahren werden. In den gebildeten Biotopen suchen Vögel nach Nahrung.
Am Ende der Umfahrung ist ein kleines Kloster am Berghang zu besichtigen.
Weiter ging es an der Küste nach Süden. Viele kleine Strände laden zum verweilen ein.
Durch die Insel gelangen wir auf eine herrliche Aussicht nach Nydri. Diese Kleinstadt ist eher langweilig und braucht nicht besucht werden. Auf der Strandpromenade ist ein Restaurant nach dem anderen gereiht und diese wollen ihre Stühle mit Touristen gefüllt sehen.
Ein Denkmal erinnert an den Archäologen Wilhem Dörpfeld, der auf Lefkada geforscht hatte.
Am nächsten Tag erkunden wir den Südwesten der Insel.
Ziel der Reise war der Höhepunkt der Insel, der Leuchtturm am Kap Doukato. Auf dem Weg dorthin sehen wir herrliche Küstenabschnitte. Wir machten eine kurze Rast in Vasiliki. Viele Boote sind im Hafen geparkt und die Fußgängerzone am Hafen mit vielen aneinander gereihten Restaurants langweilen. Wir sind weitergefahren und haben schöne Landschaften abseits der Küsten genossen. Dann haben wir vielleicht den schönsten Strand Porto Katsiki Beach dieser Insel bestaunt. Aber dann sahen wir die steilen Kalkklippen am sagenhaften Kap Doukato mit dem Leuchtturm, der ist wirklich das highlight. Dann ging es wieder auf dem gleichen Weg zurück.
Am dritten Tag besuchten wir den Südosten der Insel.
Durch das Landesinnere fahren wir auf einen hohen Aussichtspunkt, der Ilians genannt wird. Die enge Straße schraubt sich abenteuerlich von der Küste hinauf in das Gebirgsinnere. Dabei entdeckten wir entlegene Bergdörfer. Aber wir wurden mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Es sind fruchtbare Äcker und Plantagen zu bewundern. Weiter klapperten wir die durch die umliegenden Hügel gebildeten Fjordestrände ab.
Die nächsten Strände laden Schwimmer und Sonnenhungrige zum Verweilen ein.
Der erste Aufenthalt war Afteli Beach. In einer Strandbar unter Schatten spendende Bäume genossen wir lange Zeit den Blick auf das Meer.
Die nächste Besichtigung war den Hafen von Sivato Beach. Hier gab es auch wieder eine kleine Mahlzeit.
Die letzte Besichtigung war die kleine Hafenanlegestelle von Rouda Beach, mit sehr vielen Segelbooten. Kurz durchgewandert wegen der zu vielen Touristenrestaurants ging es wieder in unser Hotel.
Der Rest vom Urlaub war relaxen, essen, trinken und rauchen.
Der Urlaub war auf dieser Insel und in dieser Hotelanlage hervorragend.
Lefkada bietet einmal für eine Woche einen Besuch abstatten eine schöne Zeit, könnte auch ein zweites Mal sein.









































