Apfelfruchtmark aus Jazzäpfel
| Einkaufsliste | 750 g Jazzäpfel (3 Stück, Höhe ohne Stiel 12,5 cm, größter Durchmesser 8 cm). Beim Kauf ist zu beachten, dass die gesamte Oberfläche fest ist. Daran gerochen, riecht man nichts. |
| Apfelzeit |
Allgemein unterscheiden sich die Apfelzeiten durch Ernte und Reife. Sommeräpfel erntet man von Juli bis August, Herbstäpfel von September bis Oktober und Winteräpfel von Oktober bis November. Jazzäpfel kommen aus Neuseeland, Europa und den USA. Damit sind sie ganzjährig frisch verfügbar. |
| Anmerkung | Äpfel haben eine dicke Haut, die abgeschält wird. Jazzäpfel haben die Süße und die Säure passen für die Herstellung meiner Lieblings Apfelkonfitüre. |
| Haltbarkeit |
Aus meinen bisherigen Erfahrungen können Äpfel einige Tage aufbewahrt werden bis zur Herstellung von Apfelfruchtmark. |
| Endmasse | Aus 750 g Frischware werden 450 g Fruchtmark und 635 g Konfitüre erhalten, die drei Konfitürengläser (je 160 ml) ganz befüllen. |
Rezept |
|
| 00:00 Uhr Waschen |
Jeder einzelne Jazzapfel unter fließendem Leitungswasser mit beiden Handflächen abrubbeln. Alle gewaschenen Jazzäpfel in ein halbvoll mit Leitungswasser gefülltes Abwaschbecken legen. 10 Minuten darin baden lassen. Alle Äpfel schwimmen. Nochmals unter fließendem Leitungswasser mit beiden Händen abrubbeln. Mit einem Küchenpapier das Waschwasser abrubbeln. Auf einem Essteller mit Küchenpapier die Äpfel sammeln. |
| 00:15 Uhr Apfelfruchtfleisch abtrennen |
Die gesäuberten Äpfel mit einem Küchenmesser auf einem Küchenbrett der Länge nach vierteln. Der Stiel, die harte Apfelachse, das Kernhaus und das untere schwarze Ende mit einem Küchenmesser entfernen. Danach die Schale abschneiden. Das Fruchtfleisch in einem hohen Küchengefäß (Volumen 900 ml, Durchmesser 11 cm) sammeln. |
| 00:25 Uhr Apfelfruchtmark durch pürieren herstellen |
Der Inhalt des hohen Küchengefäßes mit einem Stabmixer gut pürieren. |
| 00:30 Uhr Apfelfruchtmark in einen Kochtopf füllen und wiegen |
Einen Kochtopf (2,3 Liter) wiegen. Das Fruchtmark mit Hilfe eines Silikonkochlöffels in den Kochtopf füllen. Den Kochtopf wieder wiegen und es wird die Apfelfruchtmarkmasse erhalten. Der Massenwert ist wichtig für die Gelierzuckermassenzugabe. |
| Weiterverarbeitung | Siehe „Aus Fruchtmark Konfitüre herstellen„, denn alles Fruchtmark so weiterverarbeiten. |
Resümee |
|
| Bewertung | Das Endprodukt hat ein angenehmes Jazzapfelaroma mit passender Süße, mit passendem Aroma und mit einer etwas zu festen Konsistenz. |
Birnenfruchtmark
| Einkaufsliste | 860 g Williamsbirnen (5 Stück, Länge ohne Stiel 11,5 cm, größter Durchmesser 7,5 cm). Beim Kauf ist zu beachten, dass diese nahe daran gerochen ein Birnenaroma haben. Die Schale sollte keine dunklen bis schwarzen Druckoberflächen aufweisen und beim Drücken mit den Fingern auf der Oberfläche sollten keine weichen Stellen sein. Weiche Oberflächenstellen haben kein helles Fruchtfleisch, sondern dunkles Fruchtfleisch. |
| Birnenzeit |
Heimische Birnen von August bis November. Lagerware das ganze Jahr. |
| Anmerkung | Birnen haben eine dicke Haut, die abgeschält wird. Birnen kochen ohne Wasser geht nicht, da kein Püree entsteht. Die Fruchtstücke werden nur warm. |
| Haltbarkeit |
Aus meinen bisherigen Erfahrungen sollten Birnen sofort verarbeitet oder gegessen werden, da diese nach einigen Tagen sehr schnell altern. |
| Endmasse | Aus 860 g Frischware werden 425 g Fruchtmark und 540 g Konfitüre erhalten, die in zwei Konfitürengläser (je 160 ml) ganz befüllt und einem dritten Konfitürenglas (160 ml) zu 1/3 befüllt passen. |
Rezept |
|
| 00:00 Uhr Waschen |
Jede einzelne Williamsbirne unter fließendem Leitungswasser mit beiden Handflächen abrubbeln. Alle gewaschenen Williamsbirnen in ein halbvoll gefülltes sauberes Abwaschbecken geben. 10 Minuten darin baden lassen. Wenige Birnen sind am Grund und mehrere schwimmen an der Oberfläche. Nochmals unter fließendem Leitungswasser mit beiden Händen abrubbeln. Mit einem Küchenpapier das Waschwasser entfernen. Auf einem Essteller mit Küchenpapier die Birnen sammeln. |
| 00:15 Uhr Birnenfruchtfleisch abtrennen |
Die gesäuberten Birnen mit einem Küchenmesser auf einem Küchenbrett der Länge nach vierteln. Der Stiel, die harte Birnenachse, das Kernhaus und das untere schwarze Ende mit einem Küchenmesser entfernen. Danach die Schale abschneiden. Das Fruchtfleisch in einem hohen Küchengefäß (Volumen 900 ml, Durchmesser 11 cm) sammeln. |
| 00:25 Uhr Birnenfruchtmark durch pürieren herstellen |
Der Inhalt des hohen Küchengefäßes mit einem Stabmixer gut pürieren. |
| 00:30 Uhr Birnenfruchtmark in einen Kochtopf füllen und wiegen |
Ein Kochtopf (2,3 Liter) wird gewogen. Das Fruchtmark mit Hilfe eines Silikonkochlöffels in den Kochtopf umfüllen. Den Kochtopf wieder wiegen und es wird die Birnenfruchtmarkmasse erhalten. Der Massenwert ist wichtig für die Gelierzuckermassenzugabe. |
| Weiterverarbeitung | Siehe „Aus Fruchtmark Konfitüre herstellen„, denn alles Fruchtmark so weiterverarbeiten. |
Resümee |
|
| Bewertung | Das Endprodukt hat ein angenehmes Birnenaroma mit passender Süße und mit einer etwas zu festen Konsistenz. |
Kirschenfruchtmark
| Einkaufsliste | 500 g Frischware (mit Stengel). |
| Kirschzeit |
Heimische Kirschen werden von Juni bis August reif geerntet im Handel angeboten. |
| Anmerkung | Kirschfrischware enthalten 10 % Kerne mit Stengel. Manchmal sind auch einige matschige dabei. Beim Kochen mit Gelierzucker entsteht ein Schaum, der beim abkühlen dick wird. Am besten mit einem Schaumlöffel abschöpfen. |
| Haltbarkeit |
Aus meinen bisherigen Erfahrungen sollten Kirschen schnell verarbeitet werden. |
| Variationen |
Sauerkirschen. |
| Endmasse | Aus 500 g Frischware werden 450 g Fruchtmark und 635 g Konfitüre erhalten, die in 3 Marmeladengläser (160 ml) ganz befüllt passen. |
Rezept |
|
| 00:00 Uhr Abzupfen |
Es werden die Stengel abgzupft und in einem Abwaschbecken gesammelt. Die wenig matschigen Kirschen werden weggeschmissen. |
| 00:03 Uhr Waschen und trocken reiben |
Das Abwaschbecken mit den Kirschen wird mit mit stark fließendem Leitungswasser unter rubbeln mit den Händen gesäubert. Nach der Oberflächenreinigung wird das Abwaschbecken mit Leitungswasser befüllt. 10 Minuten stehen lassen. Die meisten Kirschen tauchen unter. Das Wasser wird abgelassen und unter nochmaligem rubbeln mit den Händen werden die Oberflächenverunreinigungen entfernt. Mit Küchenpapier werden die Kirschen trocken gerieben. |
| 00:23 Uhr Kirschen entkernen und sammeln |
Mit einem Küchenmesser werden die Kirschen um den Kern geschnitten. Durch drehen werden die Kirschhälften geteilt. Eine Hälfte hat den Kern, der mit einem Finger herausgedrückt wird. Auf einer Seite des Abwaschbeckens sind die Kirschen und auf der anderen Seite werden die Kirschhälften gesammelt. Der restliche Teil sind für die Kerne. Die entkernten Kirschhälften werden in eine Küchenschüssel (Durchmesser 11 cm, Volumen 0,9 Liter) gegeben und die Kerne wandern in den Mülleimer. |
| 00:40 Uhr Fruchtmark herstellen |
Mit einem Stabmixer werden die Kirschen gut durchgemixt. Das Fruchtmark in einem Kochtopf geben und die erhaltene Fruchtmarkmasse durch wiegen ermitteln. |
| Weiterverarbeitung | Siehe „Aus Fruchtmark Konfitüre herstellen„, denn alles Fruchtmark wird so weiterverarbeitet. |
Resümee |
|
| Bewertung | Das Endprodukt hat Tage später wenig Kirscharoma mit passender Süße und einer etwas zu festen Konstistenz. Aber nach einem Monat gelagert passt alles. |
Mangofruchtmark
| Einkaufsliste | 1.000 g Mango (2 Stück, Mangos wiegen zwischen 430 g und 510 g, reif sind diese sehr weich und nahe daran gerochen, riechen diese sehr nach Mango). |
| Mangozeit | Mangozeit ist immer, denn auf der ganzen Welt werden Mangos angebaut. Irgendwo auf der Erde gibt es eine Saison für reife Mangos. Wichtig für deren Geschmack ist, dass diese reif geerntet sind und als Flugmangos gekennzeichnet sind. Gekauft in der Küche gelagert, riecht die Küche nach Mangos. |
| Haltbarkeit | Aus meinen bisherigen Erfahrungen sollten Mangos schnell verarbeitet werden. |
| Anmerkung | Mangos haben eine dicke Haut und einen großen Kern. Die wenigsten Obstverluste entstehen, wenn zuerst die Schale mit einem Küchenmesser abgeschnitten wird. Dann wird das Fruchtfleisch in einer großen Küchenschüssel gesammelt, es entsteht auch Manogoflüssigkeit, die gesammelt wird. Mit einem Stabmixer Fruchtmark erzeugen und durch ein Küchensieb mit einem Esslöffel durchseiern. So werden fasrige Bestandteile entfernt. |
| Endmasse | Aus 1.000 g Frischware werden 600 g Fruchtmark und 900 g Konfitüre erhalten, die in vier Konfitürengläser (je 160 ml) ganz befüllt passen. |
Rezept |
|
| 00:00 Uhr Waschen |
Jede einzelne Mango wird unter fließendem Leitungswasser mit beiden Handflächen abgerubbelt. Alle gewaschenen Mangos werden in ein halbvoll gefülltes sauberes Abwaschbecken gegeben. 10 Minuten darin baden lassen. Die meisten Mangos sind am Grund, einige stellen sich am Grund auf und einige schwimmen an der Oberfläche. Nochmals unter fließendem Leitungswasser mit beiden Händen abrubbeln. Mit einem Küchenpapier wird das Waschwasser entfernt. |
| 00:15 Uhr Mangofruchtfleisch abtrennen |
Den gesäuberten Mangos werden mit einem Küchenmesser die Schale abgeschnitten. Über einer Küchenschüssel wird das Fruchtfleisch um den Kern abgeschnitten. Fruchtfleisch und Fruchtwasser landen in der Küchenschüssel. Die gesammelten Fruchtteile werden in ein hohes Küchengefäß (Volumen 900 ml, Durchmesser 11 cm) geschüttet. |
| 00:25 Uhr Mangofruchtmark durch pürieren herstellen |
Der Inhalt des hohen Küchengefäßes wird mit einem Stabmixer gut püriert. |
| 00:30 Uhr Abseiern mit einem Esslöffel |
Der pürierte Anteil wird in ein Küchensieb auf einer weiten Küchenschüssel geschüttet. Mit Hilfe eines Esslöffels wird das Mangopüree durch das Küchensieb durchgedrückt. Das faserfreie Mangofruchtmark ist in der Küchenschüssel gesammelt. |
| 00:30 Uhr Mangofruchtmark in einen Kochtopf füllen und wiegen |
Ein Kochtopf (2,3 Liter) wird gewogen. Das Fruchtmark wird mit Hilfe eines Silikonkochlöffels in den Kochtopf gefüllt. Der Kochtopf wird wieder gewogen und es wird die Birnenfruchtmarkmasse erhalten. Der Massenwert ist wichtig für die Gelierzuckermassenzugabe. |
| Weiterverarbeitung | Siehe „Aus Fruchtmark Konfitüre herstellen„, denn alles Fruchtmark wird so weiterverarbeitet. |
Resümee |
|
| Bewertung | Das Endprodukt (mit Gelierzucker kochen, s.u.) hat wenig exotisches fruchtiges Mangoaroma und die Konfitüre hat eine feste, gut streichfähige Konsistenz. Die Süße passt für mich. |
Orangenfruchtmark
| Einkaufsliste | 1.000 g Orangen (5 Stück, 190 g bis 240 g, manche sind hart, manche sind weich). |
| Orangenzeit | Orangen aus europäischen Anbaugebieten gibt es zwischen November und April. Orangen werden das ganze Jahr angeboten, diese werden in Übersee geerntet. |
| Anmerkung | Orangenoberfläche gut abwaschen und sehr dünne Scheiben mit kochen. Mag ich nicht. Orangenfilets herstellen, pürieren und so weiterverarbeiten. |
| Endmasse | Aus 1.000 g Frischware werden 420 g Fruchtmark (Fruchtsaft mit Fruchtfleisch ohne Kerne) und 540 g Konfitüre erhalten, die in zwei Konfitürengläser (je 160 ml) und einem dritten Konfitürenglas (160 ml) fast gefüllt passen. |
Rezept |
|
| 00:00 Uhr Orangen teilen |
Mit einem Küchenmesser die Orangen zwischen den Enden auf einem Küchenbrett halbieren. Die Orangenhälften in einem sauberen Waschbecken sammeln. |
| 00:03 Uhr Orangenhälften auspressen und in einem gewogenen Kochtopf sammeln |
Die Orangenhälften mit Hilfe einer Orangenpresse mit Kegel mit der Hand auspressen. Die einzelnen Orangenhälften mit der abgeschnittenen Seite mittig auf den Kegel setzen und mit einer Hand durch Drehen und drücken. Fruchtsaft und Fruchtfleisch trennen sich von der Schale. Der Fruchtsaft sammelt sich im Auffangbehälter und Fruchtfleisch mit Kernen sammelt sich im Sieb. Mit einem Finger den Siebrückstand durch das Sieb durchdrücken. Es bleiben Kerne mit weißen Zwischenhäuten auf dem Sieb. Orangenschale mit Siebrückstand in den Abfalleimer. Der Inhalt des Auffangbehälters wird in einem Kochtopf (2,3 Liter), der leer gewogen wird, gesammelt. |
| 00:20 Uhr Orangenfruchtmark in einen Kochtopf sammeln und wiegen |
Fruchtsaft mit Fruchtfleisch in einen Kochtopf sammeln. Das Orangenfruchtmark ist in einen Kochtopf (2,3 Liter) und kann weiterverarbeitet werden. Unbedingt wiegen. Der Kochtopf wird wieder gewogen und es wird die Orangenfruchtmarkmasse erhalten. Der Massenwert ist wichtig für die Gelierzuckermassenzugabe. |
| Weiterverarbeitung | Siehe „Aus Fruchtmark Konfitüre herstellen„, denn alles Fruchtmark wird so weiterverarbeitet. |
Resümee |
|
| Bewertung | Das Endprodukt (mit Gelierzucker kochen, s.u.) hat Orangenaroma und die Konfitüre hat eine etwas zu flüssige Konsistenz. |
Quittenfruchtmark
| Einkaufsliste | 1.000 g Quitten (6 Stück). Beim Kauf ist zu beachten, dass die gesamte Oberfläche fest ist. Daran gerochen, riecht man nichts. |
| Quittenzeit |
Im Oktober heimische Quitten vom Baum im Garten ernten. |
| Anmerkung | Qiitten haben ein sehr hartes Fruchtfleisch und verlangen nach einer passenden Verarbeitung. Beim Pürieren des harten Fruchtfleisches entsteht ein braunes dickes trockenes Püree. Zitronensaft hilft auch nichts gegen die Braunfärbung. |
| Endmasse | Aus 1.000 g Frischware (6 Quitten) werden 530 g Fruchtmark und 800 g Konfitüre erhalten, die vier Konfitürengläser (je 160 ml) ganz befüllen. |
Rezept |
|
| 00:00 Uhr Waschen |
Jede einzelne Quitte unter fließendem Leitungswasser mit beiden Handflächen abrubbeln. Alle gewaschenen Quitten in ein halbvoll mit Leitungswasser gefülltes Abwaschbecken legen. 10 Minuten darin baden lassen. Alle Quitten schwimmen. Nochmals unter fließendem Leitungswasser mit beiden Händen abrubbeln. Mit einem Küchenpapier das Waschwasser abrubbeln. Auf einem Essteller mit Küchenpapier die Quitten sammeln. |
| 00:15 Uhr Quittenfruchtfleisch abtrennen und in dünne Scheiben schneiden |
1.000 g gesäuberten Quitten mit einem Küchenmesser auf einem Küchenbrett der Länge nach mit viel Kraft vierteln, da Quitten sehr hart sind. Der Stiel, die harte Quittenachse, das Kernhaus und das untere schwarze Ende abschneiden. Danach die Quittenviertel mit einem Küchenmesser schälen. Das geviertelte Fruchtfleisch auf einem Küchenbrett in dünne Scheiben (0,5 cm) schneiden. Die Scheiben in einer Küchenschüssel (Volumen 4,5 Liter, Durchmesser 26 cm) sammeln. |
| 00:45 Uhr Quittenfruchtmark durch pürieren herstellen |
Ca. 600 g Quittenscheiben müssen portionsweise püriert werden, da diese sehr hart sind und der Stabmixer nur kleine Teile mixen kann. Die Quittenscheiben in ein hohes Küchengefäß (Volumen 900 ml, Durchmesser 11 cm) schütten. Den Inhalt des hohen Küchengefäßes mit einem Stabmixer gut pürieren, anfangs mit Kraft die Scheiben mit dem Stabmixer drücken. Nochmals die Masse einer Quitte an Scheiben zugeben und mixen. Solange wiederholen, bis alles an Quittenscheiben aufgebraucht ist. Es ist ein braunes dickes trockenes Püree entstanden. |
| 01:00 Uhr Quittenfruchtmark in einen Kochtopf füllen und wiegen |
Einen Kochtopf (2,3 Liter, Durchmesser 20 cm) wiegen. Das Fruchtmark mit Hilfe eines Silikonkochlöffels in den Kochtopf füllen. Den Kochtopf wieder wiegen und es wird die Quittenfruchtmarkmasse erhalten. Der Massenwert ist wichtig für die Gelierzuckermassenzugabe. |
| Weiterverarbeitung | Siehe „Aus Fruchtmark Konfitüre herstellen„, denn alles Fruchtmark so weiterverarbeiten. |
Resümee |
|
| Bewertung | Das Endprodukt hat ein angenehmes Quittenaroma mit passender Süße, mit passendem Aroma und mit einer etwas zu festen Konsistenz. |
Zwetschgenfruchtmark
| Einkaufsliste | 440 g Zwetschgen (25 g bis 70 g, manche sind hart, manche sind weich). |
| Zwetschgenzeit | Zwetschgen aus heimischen Anbaugebieten werden im September angeboten. Spätzwetschgen aus heimischen Anbaugebieten können Mitte Oktober gekauft werden. |
| Anmerkung | Zwetschgen haben eine dünne Haut. Durch Erhitzen entsteht keine Flüssigkeit, deshalb mit einem Stabmixer Fruchtmark erzeugen. |
| Variationen | Rum- oder Weihnachtsgewürzaroma verwenden |
| Endmasse | Aus 440 g Frischware werden 400 g Fruchtmark und 530 g Konfitüre erhalten, die in zwei volle Konfitürengläser (je 160 ml) ganz befüllt und einem dritten Konfitürenglas (160 ml) zu einem Drittel befüllt passen. |
Rezept |
|
| 00:00 Uhr Waschen |
Jede einzelne Zwetschge wird unter fließendem Leitungswasser mit beiden Handflächen abgerubbelt. Alle gewaschenen Zwetschgen werden in ein halbvoll gefülltes sauberes Abwaschbecken gegeben. 10 Minuten darin baden lassen. Die meisten Zwetschgen sind am Grund, einige stellen sich am Grund auf und einige schwimmen an der Oberfläche. Nochmals unter fließendem Leitungswasser mit beiden Händen abrubbeln. Die hellblaue Oberflächenschicht kann nur wenig abgewaschen werden. |
| 00:15 Uhr Zwetschgen entsteinen |
Zwetschgen mit einem scharfen Küchenmesser rund herum um die Zwetschenfurche bis zum Kern einschneiden. Die Zwetschge wird mit den Fingern oberhalb und unterhalb an der Schnittstelle gehalten und dabei gedreht. Dabei spalten sich Hälften. Den freigelegten, meist flachen Kern mit den Finger heraustrennen. Die Zwetschgenhälften werden in einem hohen Küchengefäß (Volumen 900 ml, Durchmesser 11 cm) gesammelt. |
| 00:25 Uhr Zwetschgenfruchtmark durch pürieren herstellen |
Der Inhalt des hohen Küchengefäßes wird mit einem Stabmixer gut püriert. |
| 00:30 Uhr Birnenfruchtmark in einen Kochtopf füllen und wiegen |
Ein Kochtopf (2,3 Liter) wird gewogen. Das Fruchtmark wird mit Hilfe eines Silikonkochlöffels in den Kochtopf gefüllt. Der Kochtopf wird wieder gewogen und es wird die Zwetschgenfruchtmarkmasse erhalten. Der Massenwert ist wichtig für die Gelierzuckermassenzugabe. |
| Weiterverarbeitung | Siehe „Aus Fruchtmark Konfitüre herstellen„, denn alles Fruchtmark wird so weiterverarbeitet. |
Resümee |
|
| Bewertung | Das Endprodukt (mit Gelierzucker gekocht, s.u.) hat wenig Zwetschgenaroma und die Konfitüre hat eine feste, gut streichfähige Konsistenz. Die Süße passt für mich. Mache ich nächsten Herbst wieder. |
